DONAUINSELPLATZ 1210 WIEN | T +43 1 271 4097 | F +43 1 271 6865   locker

Schulschiff Bertha von Suttner und Lycée Louis Pasteur Strasbourg

le feeling européen

Zum wiederholten Male besuchte uns im April eine « classe européenne“ mit 20 SchülerInnen aus dem Lycée Louis Pasteur aus Straßburg. Die Klasse 5a verbrachte einen ganzen Tag mit den französischen Jugendlichen, die für eine Kulturwoche nach Wien kamen und die diese Begegnung am Schiff überaus schätzten. Neben viel Lachen, gemeinsamem Essen und Ballspiel im Turnsaal wurde tatsächlich auch hart gearbeitet!

O-Ton aus der 5a …

J’aime beaucoup le temps ensemble et ils étaient très drôles –Je n’ai jamais compris si peu: ich habe noch nie so wenig verstanden – J’aime beaucoup les caractères des jeunes: ils sont très drôles et ils sont aussi très gentils ♥–– Schöne Erfahrung – Toller Tag mit wirklich guten Ideen ☺ –

 

Bericht von Chiara Keichel, 5a

Am Montag, den 1. April bekamen wir, die 5a, Besuch von einer Klasse aus Straßburg. Dies ist eine Stadt im Nordosten von Frankreich.

Wir trafen uns um 8:10 im Mehrzwecksaal und waren alle sehr gespannt, wie das Aufeinandertreffen mit den französischen SchülerInnen wird. Zu Beginn führten ein paar Leute aus der 5A die französische Klasse durch unsere Schule. Die Franzosen waren sehr interessiert und hörten aufmerksam zu.

Anschließend trafen wir wieder in den Mehrzwecksaal ein und direkt im Anschluss erzählten uns die Franzosen, in Form eines Vortrags, etwas über den Namensträger ihrer Schule, Louis Pasteur, auf Französisch. Da ein paar Leute der 5a auch einen Vortrag über unsere Namenträgerin Bertha von Suttner vorbereitet hatten, trugen sie diesen den Franzosen auch vor.
Der Akzent der französischen SchülerInnen war für uns sehr interessant anzuhören. Manche sprachen etwas schnell, weshalb es an einigen Stellen schwer war, den Text zu verstehen.

Nach den Vorträgen wurden wir in Gruppen eingeteilt, die aus jeweils vier SchülerInnen der 5A und vier aus Straßburg bestand. Das Ziel der Gruppenarbeit war ein Dialog zwischen Bertha von Suttner und Louis Pasteur, den die einzelnen Arbeitsgruppen zum Schluss präsentieren sollten. Wir mussten unseren Teil auf Französisch vortragen und die Franzosen mussten ihren Text auf Deutsch halten. Wir halfen uns gegenseitig bei der Erstellung unserer Texte in der anderen Sprache.

Um 12 Uhr legten wir eine Pause ein. Martina vom Buffet stellte uns ein Mittagessen im Speisesaal zur Verfügung. Nach der Pause sollten wir uns gegenseitig unsere Arbeitsergebnisse präsentieren. Uns ist aufgefallen, dass die Franzosen manche Buchstaben nicht aussprechen konnten, zum Beispiel das „h“ oder „v“. Außerdem ist einigen aufgefallen, dass die Franzosen Schwierigkeiten hatten, das Wort „Suttner“ richtig auszusprechen.

Zum Abschluss des Tages gingen wir gemeinsam in den Turnsaal. Viele Schüler und Schülerinnen der 5a freundeten sich im Laufe dieses Tages mit einigen Französinnen und Franzosen an und trafen sich auch privat nach der Schule.

Es war eine sehr interessante und schöne Erfahrung, uns mit den Straßburgern auszutauschen, vor allem weil alle sehr freundlich und offen uns gegenüber waren.

Am 31.01.2019 absolvierten wir, die 7EF, eine Shades-Tour. Generell sollen durch diese Touren gesellschaftliche Randthemen wie Armut & Obdachlosigkeit, Flucht & Integration sowie Sucht & Drogen Interessierten näher gebracht werden. Neben dem Abbau von Vorurteilen bietet das Unternehmen „Shades Tours“ dadurch auch Menschen, die selbst von diesen Themen betroffen sind, einen Einstieg in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft.

Das Thema unserer Tour war Flucht & Integration. Am Morgen kam ein Flüchtling in unsere Klasse, der uns über Syrien, den Krieg und seine Flucht berichtete.
Nach der Präsentation fuhren wir mit Herrn Professor Pumberger und Herrn Professor Ruttner zum Hauptbahnhof, wo die eigentliche Tour durch Wien begann. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und machten uns anschließend auf den Weg, die verschiedenen Stationen der Flucht abzugehen. Die erste Station war der Hauptbahnhof selbst. Hier kamen 2015 viele Flüchtlinge an, die entweder in Österreich Asyl beantragten oder ihre Flucht in andere Länder fortsetzten. Unsere Guides Kenan und Zakarya, die selbst 2015 nach Österreich gekommen waren, zeigten uns Bilder, wo hunderte Menschen auf dem Boden des Hauptbahnhofs saßen, weil sie keinen anderen Platz mehr hatten.

Danach ging unsere Tour weiter zum Erste Bank Campus. Hier wurden viele Flüchtlinge nach ihrer Ankunft untergebracht und Helfer haben im Campus Stockbetten aufgebaut, um eine Übernachtungsmöglichkeit für diese Menschen zu schaffen. Die nächste Station, das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl in der Landstraßer Hauptstraße, erreichten wir mit der Straßenbahn. Unsere Begleiter erzählten uns, dass sie hier öfters von Beamten interviewt wurden, damit diese in Erfahrung bringen konnten, woher sie kamen, wer sie sind und warum sie nach Österreich geflüchtet waren. Nach dieser Station ging es weiter zur Volkshilfe, wo uns erzählt wurde, wie Flüchtlinge in Österreich untergebracht werden: Entweder in Wohnheimen, wie zum Beispiel von der Caritas zur Verfügung gestellt, oder in privat gemieteten Wohnungen.
Anschließend fuhren wir mit dem Bus bis zum Rochus Markt. Dort hörten wir, dass es mittlerweile auch syrische Geschäfte in Wien gibt und wir durften auch eine syrische Süßigkeit verkosten. Die vorletzte Station unserer Tour war der Österreichische Integrationsfonds. Dieser bietet beispielsweise Deutschkurse für Flüchtlinge an, welche diese absolvieren müssen. Die Station Wien Mitte bildete mit dem Thema „Ankommen in der Gesellschaft“ den Abschluss unserer Tour.

Die Shades-Tour empfanden wir als sehr interessant, weil wir viele Informationen über Flüchtlinge und ihre Flucht erhielten. Auf jeden Fall empfehlen wir die Tour anderen Klassen weiter, weil man neben den Fakten zum Thema Flucht und Integration insbesondere die Geschichte der großen „Flüchtlingswelle“ aus Sicht der Geflüchteten selbst geschildert bekommt.

Bericht von Alexandra Puzeman und Lisa Moravec (7EF)

Am Freitag, den 30.11.2018, trafen wir, die 8c, uns in aller Frühe und Morgenfrische, um in das AKW Zwentendorf zu fahren.

Als wir nach der Zugfahrt um ca. 8:30 in Zwentendorf ankamen, mussten wir uns erst einmal 1 1/2 Stunden die Zeit vertreiben, da wir noch so lange bis zu unserem Führungsbeginn Zeit hatten: Da wir kein Café fanden, um uns aufzuwärmen, haben wir die erste halbe Stunde bei -2°C auf einem Spielplatz verbracht. Gott sei Dank führten uns Nici und Beni dann doch zu einem Café, wo wir uns noch 20 Minuten aufwärmen konnten, bevor wir uns schon wieder auf den Weg machen mussten, um pünktlich zu unserer Führung zu kommen.

Um ca. 10 Uhr kamen wir dann beim AKW an und begannen mit der Führung. Nach einem kurzen Film zum Erbau des AKW ging es, ausgestattet mit Schutzhelmen, in das Herz des Reaktors und in Bereiche, die in anderen Kraftwerken aufgrund der radioaktiven Strahlung unbetretbar sind.

Das AKW Zwentendorf ist das einzige jemals erbaute Atomkraftwerk in Österreich, das jedoch aufgrund einer sehr knapp ausgegangenen Volksabstimmung im Jahre 1978 nie in Betrieb genommen wurde. Man hat lange gegrübelt, wofür man das AKW weiter verwenden könnte, um die Millionen von Euros, die in den Bau eingeflossen waren, wieder zurück zu erlangen.

Über die witzigsten und absurdesten Ideen kam man zu der heutigen Nutzung als Photovoltaikanlage, Location für Feste und Tagungen, Filmkulisse und Trainingszentrum für (angehende) KernkraftwerksmitarbeiterInnen aus aller Welt.

Das AKW Zwentendorf ist für Schulungszwecke besonders geeignet, da es die einzige Anlage der Welt ist, wo unter realistischen Bedingungen Wartungs-, Reparatur- und Rückbauarbeiten trainiert werden können, ohne dabei radioaktiver Strahlung ausgesetzt zu sein.

Als die Führung beendet war, mussten wir uns alle sputen, um den Zug zu erwischen, da Fr. Prof. Ederer unbedingt pünktlich zum Elternsprechtag erscheinen wollte.

 


Am 25. Oktober 2018 besuchten die Klassen 1B und 4A die Demokratiewerkstatt in den Parlamentspavillons am Heldenplatz. Die 1B setzte sich in ihrem Workshop mit dem Thema „Partizipation“ auseinander. Dabei gestaltete die Klasse eine Radiosendung in die sie ihr erarbeitetes Wissen über die Rolle von Zivilcourage, der Kinderrechte oder der UNO einbrachte. In einem weiteren Workshop beschäftigte sich die 4A mit der Rolle der Medien in der Demokratie, wobei sie von einem Journalisten des Kinderkuriers unterstützt wurde. Dieser Workshop, in dem die SchülerInnen eine Zeitung erstellten, wurde auch von SchauTV begleitet.

Bericht von Josefine Stanec (4A)

Am 25.10.2018 besuchten wir, die 4A und unsere LehrerInnen Hr. Prof. Zwillink und Fr. Prof. Marizzi, die Demokratiewerkstatt. Diese liegt gleich vor dem Parlament. Anfangs wurde uns erklärt, was die Leute, die in der Demokratiewerkstatt arbeiten, überhaupt machen. In der Demokratiewerkstatt erfahren junge SchülerInnen Wissenswertes über Politik und Medien.

Nach der Einführung wurden wir in vier Gruppen eingeteilt: „Cybermobbing“; „Wie informieren sich BürgerInnen über Politik?“; „Wie beeinflussen die Medien uns Menschen?“ und „Pressefreiheit“. Jede Gruppe setzte sich mit dem jeweiligen Thema intensiv auseinander und schrieb dann einen Artikel, der in unsere Zeitung kommen sollte.

Die Gruppe „Cybermobbing“ erarbeitete eine kurze Fotogeschichte, die Gruppe „Wie informieren sich BürgerInnen über Politik?“ befragte PassantInnen, wie diese sich über Politik informieren. Dabei waren die häufigsten Antworten: über Internet, dann Fernsehen und Radio. Die Frage: „Wie beeinflussen die Medien uns Menschen?“ diskutierte die dritte Gruppe sehr ausführlich und verfasste dazu einen Artikel mit selbst gestalteten Bildern. Die vierte Gruppe beschäftigte sich mit Fragen zur Pressefreiheit, z.B. wieviel JournalistInnen in ihren Artikeln preisgeben dürfen und ob JournalistInnen auch keine ganz wahrheitsgetreuen Beiträge schreiben dürfen. Außerdem durfte jede Gruppe Heinz Wagner interviewen. Er arbeitet als Journalist beim Kurier für den „KIKU – Kinderkurier“.  

Als die Zeitung fast fertig war und nur noch ein paar Kinder an den Artikeln arbeiteten, konnten sich einige SchülerInnen melden, um Interviews für „SchauTV“ zu geben.

Zum Schluss besprachen wir noch zusammen, was uns an dem Vormittag gut gefallen hat und welche neuen Informationen wir bekommen haben. Der Ausflug in die Demokratiewerkstatt war sehr informativ und spannend: Wir haben Neues über Politik erfahren und wissen jetzt auch, wie man seriöse Informationen über Politik erhält und wie man sich richtig im Internet verhält.

Beiträge aus der Demokratiewerkstatt

Radiosendung (1B) 

Zeitung (4A)

Kinderkurier- und SchauTV-Reportage

Eine Klasse zu werden, in der sich alle verstehen, akzeptieren und zusammenarbeiten – dieses gemeinsame Ziel sollte durch die Kennenlerntage der 1B, die vom 3. bis zum 5. Oktober stattfanden, unterstützt werden.

Bereits während der Anreise nach Seefeld bei Großkadoltz (Weinviertel) per Bahn und Bus war Teamfähigkeit gefragt, denn die vielen Koffer mussten schnell und vor allem vollständig im Postbus verstaut und anschließend wieder ausgeladen werden. Zusammenarbeit war auch in den drei kommenden Tagen unabdingbar. So mussten die SchülerInnen unter anderem rohe Eier möglichst weit werfen, ohne dass diese zu Bruch gingen, aus einem Gefängnis ausbrechen und einen Flugzeugabsturz meistern.

Neben dem Spaß und der Bewegung an der frischen Luft lernten die SchülerInnen bei diesen und anderen Spielen, dass oft nur durch Zusammenarbeit ein Problem gelöst werden kann. Weiters wurde ihnen bewusst, dass nicht immer der/die Lautstärkste die richtige Lösung haben muss, sondern man auch auf andere MitschülerInnen hören sollte.

Vertrauen aufzubauen stand bei weiteren Übungen, wie dem „Blindwalk“, im Vordergrund. Hier wurden SchülerInnen, die eine Augenbinde trugen, von anderen über Stock und Stein geführt.

Das Highlight der Kennenlerntage war für viele SchülerInnen die gemeinsame Nachtwanderung am Ende des ersten Tages. Einen Teil des Weges um einen See durften die besonders Mutigen ohne Licht allein oder zu zweit bestreiten. Eine Mutprobe für viele. Wobei die größte Herausforderung an diesem Abend für die meisten darin lag, für kurze Zeit still zu sein, um die Ruhe der Nacht zu genießen. Dies war wohl der allgemeinen Aufregung geschuldet.

Gruppenfoto der verschiedenen Religionsgruppen der 4. Klassen des Schulschiffs vor der Moschee Floridsdorf

Eine sehr schöne religionsverbindende Idee konnten wir am Schulschiff verwirklichen:
In einem gemeinsamen Lehrausgang des katholischen, evangelischen und islamischen Religionsunterrichts besuchten die Schüler*innen aus mehreren 4. Klassen das Islamische Zentrum.

Angesichts von manchen beunruhigenden Entwicklungen in der Gesellschaft – wie pauschales Misstrauen gegenüber Menschen mit „fremden“ Kulturen, Nationalitäten, Sprachen und Religionen – wollen wir im Religionsunterricht zu einem verständnisvollen Zusammenleben und zum Interesse für andere Religionen und Lebensweisen beitragen.

Einer der Imame empfing unsere Gruppe sehr freundlich. Im Vorraum gab er uns einen Einblick in verschiedene große Moscheen weltweit, die wir auf großen Fotos bestaunen konnten.

Längere Zeit hielten wir uns im eigentlichen Gebetsraum auf. Dazu zogen wir uns, wie in einer Moschee üblich, die Schuhe aus und spürten den weichen Teppich unter unseren Fußsohlen. Im Gebetsraum erhielten wir einen Eindruck vom Ablauf des fünfmaligen Gebets und eine Erklärung zu den verschiedenen Körperhaltungen. Interessant war auch der Unterschied des Raumes zu Kirchen zu beobachten: Wo in Kirchen Bilder zu finden sind, werden Moscheen mit Koranversen in kunstvoller arabischer Kalligraphie geschmückt.

Als das Mittagsgebet begann, hörten wir noch den beeindruckenden Gebetsruf. Danach lernten wir die Bibliothek kennen. Dort berichtete uns der Imam über die Zusammenarbeit zwischen dem islamischen Zentrum und der katholischen Gemeinde.

Am Ende unseres Besuchs betraten wir sogar noch die Waschräume, einen Ort, den man sonst als Besucher kaum wahrnimmt. Hier nehmen die gläubigen Muslime vor dem Gebet ihre rituellen Waschungen vor.

Einige der muslimischen Schüler*innen nutzten die Gelegenheit und nahmen am Mittagsgebet teil. Es war berührend, die Akzeptanz und Offenheit in der Gruppe der Schüler*innen für diesen gelebten Glauben mitzuerleben.

Im Oktober 2018.

Die Religionslehrer*innen:    

Adem Hasanovic     Katja Eichler    Stephan Dober
muslimisch    evangelisch    römisch-katholisch

KandidatInnen des Schulschiffs wieder erfolgreich bei den Prüfungen für das Cambridge First Certificate

Im Rahmen der Begabungsförderung werden  seit 9 Jahren in einem zweisemestrigen Wahlkurs SchülerInnen der 6. und 7. Klassen auf das Cambridge FCE (First Certificate in English) vorbereitet.

Das Zertifikat ist ein international anerkanntes Sprachdiplom mit lebenslanger Gültigkeit, das von der Universität von Cambridge vergeben wird. Es macht die Englischkenntnisse der KandidatInnen international vergleichbar und kann bei Bewerbungen für Ferienjobs, Auslandsstipendien, Praktika, Studien- und Arbeitsplätze von großem Vorteil sein.

Im letzten Sommersemester traten wieder 16 KandidatInnen zu den Prüfungen an: Nach einem mehrstündigen schriftlichen Teil mit Aufgaben zum Hör- und Leseverstehen und zur Textproduktion am Vormittag galt es am Nachmittag bzw. an einem weiteren Halbtag, in einer mündlichen Prüfung die muttersprachlichen PrüferInnen von den sprachlichen Fähigkeiten beim Rollenspiel und bei der Meinungsäußerung zu einem vorgegebenen Thema zu überzeugen.

Alle KandidatInnen haben die Prüfung auf dem Niveau B2 (Maturaniveau in Englisch), einige sogar auf dem Niveau C1 (zweitoberstes Level) gemäß dem europäischen Referenzrahmen bestanden und werden in den nächsten Tagen ihr offizielles Zertifikat erhalten. 32% (5 SchülerInnen) schlossen mit der Bestnote A ab, 50% (8 SchülerInnen) mit B und 18% (3 SchülerInnen) mit C.

Neben den Vorteilen für Studium und Arbeitsmarkt betonen unsere SchülerInnen auch den persönlichen Nutzen, den sie durch den Erwerb dieser Diplome erzielt haben: „Man bekommt die Bestätigung von außen, dass man die Fremdsprache beherrscht. Man wird mutiger und selbstsicherer für den Unterricht, da man eine externe Prüfung mit unbekannten PrüferInnen bestanden hat.“

Auch in diesem Schuljahr werden die Vorbereitungskurse angeboten und im kommenden Frühjahr werden die nächsten SchülerInnen antreten. Good luck!

Mag.a Bettina Fichtenbauer-Reysach
Wahlkurs „Cambridge First Certificate“

 


C3-Award 2018 für herausragende Vorwissenschaftliche Arbeiten:

Auszeichnung für Rita El Bitar (8a)

Am 30. 5. fand die diesjährige Preisverleihung für den C 3-Award statt. Das ist eine Auszeichnung für besonders gelungene VWAs im Bereich Entwicklungspolitik.

Wir freuen uns, dass Rita El Bitar (8a) eine der PreisträgerInnen ist.  Geehrt wurde sie für Ihre VWA zum Thema „Landraub als moderne Form der Landnahme“.

Darin beschäftigt sie sich mit dem Phänomen und den Ursachen von Land-Grabbing und analysiert kritisch die damit verbunden sozialen und ökologischen Konsequenzen. Während internationale Großkonzerne durch die Gewinnung immer neuer Anbauflächen (vor allem in Ländern des Südens) ihre Gewinne steigern, verliert die lokale Bevölkerung oft für ihr Überleben wichtige Ressourcen. Damit verbunden sind nicht selten massive Menschenrechts- und Besitzverletzungen.

Rita El Bitar hat dies in ihrer VWA anschaulich aufgearbeitet und analysiert.

Wir freuen uns mit ihr über ihre Auszeichnung.

 

© Der Fotos: C3-Award

- vom 23.04. bis 27.04.2018

Unsere Landschul- und Aktivwoche fand in Wagrain in Salzburg statt. Um dahin zu gelangen, mussten wir an die vier Stunden mit dem Zug fahren. Beim Jugendhotel „Oberwimm“ angekommen, durften wir auf unsere Zimmer. Diese waren sehr sauber und gemütlich und wir hatten alle genug Platz. Nach einer Pause, in der wir uns ausruhen konnten, ging es auch schon weiter. Wir machten eine Kultur-Rallye durch Wagrain, deren Siegerteam am Ende der Woche gekürt wurde.

Der zweite Tag startete für einige von uns früh. Beim Parkour-Sportkurs wurden uns zwei Stunden lang von einem Trainer verschiedene Übungen gezeigt, die wir dann auch gleich selber ausprobieren konnten. Dabei haben wir zum Beispiel die Judorolle geübt, aber auch Überwindungsmöglichkeiten von verschiedenen Hindernissen, wie Bänken oder Mauern, trainiert.

Währenddessen begann für eine zweite Gruppe der Workshop „Upcycling“. Bei Upcycling geht es darum, aus alten Gegenständen neue Dinge künstlerisch zu erstellen. Gebastelt wurden zum Beispiel Skulpturen aus Styropor, Pappkarton und Heißkleber. Es wurden für Dekozwecke auch kleine Gläser mit bunten Flüssigkeiten befüllt.

Zur gleichen Zeit wurde draußen auf dem hoteleigenen Beach-Volleyballfeld fleißig Beach-Volleyball geübt und gespielt.

An diesem Tag ging es nach einem leckeren Mittagessen auch schon weiter. Einige wählten den Workshop „Survival Training & Geocaching“, wo es im Wald verschiedene Übungen und eine kurze Wanderung gab. Für die anderen stand ein „Flying Fox“ durch eine Schlucht auf der Tagesordnung. Dabei mussten sich einige sehr überwinden, in die Schlucht hinunter zu klettern. Letztendlich war es aber eine aufregende Erfahrung. Am Abend gab es noch ein Lagerfeuer mit Steckerlbrot, Marshmallows und Rundgesang.

Am Mittwoch, dem dritten Tag, verlief der Vormitttag mit Parkour, Upcycling und Beach-Volleyball genauso wie der vorige. Jedoch sind wir am Nachmittag wandern gegangen, wobei wir insgesamt ungefähr drei Stunden bergauf und bergab gegangen sind. Es war zwar anstrengend, aber der Ausblick und der Schnee oben am Berg haben sich eindeutig gelohnt.

An diesem Abend haben wir, wie so oft in unserer freien Zeit, Kartenspiele gespielt. Besonders beliebt war „Werwolf“. Außerdem nutzen wir die freien Stunden, wie jeden Tag, um draußen in den Hängematten zu liegen, oder um in die Trampolinhalle und Soccerhalle zu gehen.

Am Tag vor der Abreise, am Donnerstag, hatten wir am Vormittag wieder zwei Stunden lang Parkour, jedoch diesmal drinnen, da es geregnet hat. Beach-Volleyball fand trotz des Wetters draußen statt und Upcycling hatte sowieso die Werkstatt im Haus.

Diesen Nachmittag gab es drei Workshops: zum zweiten Mal „Survival Training & Geocaching“, dann noch „Teamwork: Mission in Space“, wo verschiedene Teamspiele gespielt wurden, und noch „Flag Football“. Diese drei Workshops waren zwar draußen im Regen, haben aber trotzdem Spaß gemacht, und bis auf kleine Unfälle, wo jemand ausgerutscht ist, ist alles gutgegangen.

An diesem Abend gab es noch eine Disco, die unsere Woche stimmungsvoll abschloss.

Am Freitag, unserem Abreisetag, hatten wir einen entspannten Vormittag, an dem wir nur packen mussten. Den Rest der Zeit konnten wir mit „Werwolf“ spielen, Trampolinspringen, draußen in den Hängematten oder am Volleyballfeld verbringen. Nach einem guten Mittagessen wurden wir abgeholt und zum Bahnhof gebracht, von wo es zurück nach Wien ging.

Die Projekttage waren sehr schön, denn das Hotel war sehr gut, es war alles bestens  organisiert und wir als Klasse konnten noch ein letztes Mal gemeinsam verreisen, bevor nächstes Jahr viele die Schule wechseln.

Bericht von Veronika Nagy

Aufführende:

  • Orchester des Schulschiffes (Leitung: Franz Ruttner)
  • Chor der 1. bis 3. Klassen (Leitung: Elisabeth Wolfbauer)
  • Lesung: Judith Huemer, Florian Meyer

am Freitag, den 25. Mai,  um 19.30 in der Pfarre Bruckhaufen

am Montag, den 18. Juni, um 19.00 am Schulschiff, MZR
am Dienstag, den 19. Juni, um 19.00 am Schulschiff, MZR

Erzählt wird Henrik Ibsens phantastische Geschichte vom Eigenbrötler Peer Gynt, der in Norwegen mit Trollen kämpft und in der arabischen Wüste Liebes-Abenteuer erlebt.

Dazu die berühmte Orchestermusik von Edward Grieg mit Klassikern wie "Morgenstimmung" und "In der Halle des Bergkönigs".

Wir freuen uns, wenn ihr uns besucht. Eintritt ist frei!

Franz Ruttner

Mitte April besuchte John Pas, der zur Zwangsarbeitervergangenheit seines Vaters forscht, die 4F und berichtete über seine Tätigkeit und seine Erkenntnisse im Speziellen und über Zwangsarbeit im NS-Regime allgemein.

Seine Arbeit beleuchtet den eher wenig bekannten Umstand, dass auch angehörige westeuropäischer Staaten (hier konkret der Niederlande), die keiner verfolgten Minderheit angehörten, vom NS-Regime zu Zwangsarbeit verpflichtet (weil z.B. arbeitslos gemeldet) und nach Deutschland (bzw. auch das heutige Österreich) gebracht wurden.

So wurde John Pas‘ Vater einem „Arbeitsbataillon“ zugeteilt, das militärisch geführt wurde, jedoch handwerkliche Aufgaben zu erfüllen hatte.

Aus dem ursprünglich privaten Forschungsprojekt nach dem Schicksal einer Einzelperson entwickelte sich eine umfassendere Auseinandersetzung mit Zwangsarbeit, in die John Pas mit einem multimedialen Vortrag der 4F Einblick gewährte.

Die Schülerinnen und Schüler folgten interessiert dem eineinhalbstündigen Vortrag und stellten auch einige Fragen. Neben der vertiefenden Auseinandersetzung mit Zwangsarbeit kurz nach dem Mauthausenbesuch war es für die Kinder auch eine interessante Erfahrung jemanden zu treffen, der sich intensiv, freiwillig und ehrenamtlich mit Geschichte auseinandersetzt und die Lehren aus der Geschichte – insbesondere an die junge Generation – aus innerster Überzeugung weitergeben möchte.

John Pas‘ Tätigkeit in Österreich wird von der Sozial- und Kulturinitiative „Triangel“ ( http://www.triangel.or.at ) unterstützt, die auch sein Buch Kein Feuerwerk am Silvester“ ( http://www.triangel.or.at/Doc/presseaussendung201302.pdf ) herausgegeben hat. (Ein Exemplar besitzt die Schulbibliothek.)

 

Direktlink zum neuen Video.

Vom 7.12.-10.12. besichtigten wir, eine 26-köpfige Gruppe bestehend aus SchülerInnen der 7. und 8. Klasse, Frau Prof. Wenzel und Herr Prof. Hofbauer, das CERN, das weltweit größte Forschungszentrum für Teilchenphysik in Genf. Während einiger Vorbereitungsstunden tauchten wir tiefer in die Welt der Teilchenphysik ein und versuchten zu verstehen, was am CERN gemacht wird.

Wie man bereits im ersten Jahr Physik lernt, ist alles aus Atomen aufgebaut. Am CERN wird hauptsächlich mit den Kernen von Wasserstoff-Atomen (= Protonen) gearbeitet. Diese werden in immer größer werdenden Kreisbeschleunigern in Modell ZerspragelungPaketen mit ca. 2000 Teilchen mit Hilfe von elektrischen Feldern und Magneten auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und aufeinander geschossen. Die Teilchen werden aufgrund des Lorentzkraft-Gesetzes, welches besagt, dass auf bewegte Teilchen in einem Magnetfeld eine Kraft wirkt, in der Kreisbahn gehalten. Bei Kollisionen kommt es zur „Zerspragelung“, was bedeutet, dass die neu entstandenen kleineren Teilchen, die oft nur den Bruchteil einer Sekunde vorhanden sind, in alle Richtungen davonfliegen. Die Masse, der Impuls und die Ladung der neu entstandenen Teilchen können in den Detektoren aus der Flugbahn der Teilchen ermittelt werden. Mit den gemessenen Werten arbeiten Forscher am CERN.

Zusammenfassung der Reise

Tag der Anreise: Die Vorfreude aller war bereits deutlich spürbar. Nach gut überstandenem Flug und Anreise zum Hostel, lebten wir uns sehr schnell ein. Ob bestellte Pizza oder in der Mikrowelle selbstgemachte Pasta wegen der fehlenden Kochplatten – die Küche war ein viel besuchter Treffpunkt an diesem Abend. Auch an den Folgetagen wurde oft in der Mikrowelle „gekocht“.

1. Tag am CERN: Herr Dr. Wiener, ein ehemaliger Lehrer an unserer Schule und jetziger Mitarbeiter am CERN, holte uns vom Haupteingang ab. Es gab ein dichtes Programm: Zunächst gab es einen kurzen Einführvortrag von Dr. Wiener, bei dem wir die wichtigste Lektion des Tages lernten: Fragenstellen bis zum Umfallen und Fotos machen bis der Handyspeicher voll ist. Danach ging es mit dem Shuttlebus zum Detektor CMS, bei dem wir eine Führung hatten. Wir wurden durch die Magnettesthalle, die Antimateriefabrik und das Data Center geführt.

Während der Führungen lernten wir viel Neues:

Der LHC (= Large Hadron Collider) ist mit ca. 26,6 km Länge und 8,5 km Durchmesser momentan der größte Kreisbeschleuniger am CERN. Bei Vollbetrieb bewegen sich etwa 2800 der zuvor erwähnten Teilchenpakete gleichzeitig mit LHCnahezu Lichtgeschwindigkeit in diesem fort. Die Energie, die bei einer Kollision freigesetzt wird, entspricht der von zwei kollidierenden Personenzügen bei ca. 80 km/h. Der CMS-Detektor (Compact Muon Solenoid) ist im Verhältnis zu den anderen Experimenten am LHC mit 21 m Länge, 15 m Durchmesser und 14000 t klein. Er ist besonders gut geeignet, um Myonen zu vermessen. Nur ein Bruchteil der gemessenen Kollisionen wird im Data Center gespeichert. In der Magnettesthalle werden die in den Beschleunigern verwendeten Magneten auf Fehler untersucht. Das Ziel in der Antimateriefabrik ist es, die bei Teilchenkollisionen entstandene Antimaterie einzufangen und diese zu untersuchen. Da Antimaterie und Materie sich auflösen, sobald sie in Kontakt kommen, ist dies jedoch sehr schwer und immer nur kurzzeitig möglich. In diesem Bereich der Teilchenphysik gibt es in Zukunft noch einiges zu erforschen.

2. Tag am CERN: An diesem Tag waren wir gefordert. Nach kurzer Führung beim Synchro-Zyklotron, dem ältesten Beschleuniger, bauten wir Nebelkammern, in denen man Teilchen, beispielsweise Myonen, sichtbar machen kann. Die Anleitung für den Versuch, den man auch zu Hause durchführen kann, findet man unter https://scool.web.cern.ch/classroom-activities/cloud-chamber. Außerdem schauten wir uns die Ausstellungen Microcosm und GLOBE an. Am Abend spazierten wir durch die winterlich geschmückte Stadt.

Tag der Abreise: Vormittags war eine Rätselrallye geplant, die aufgrund des schlechten Wetters nur wenige Gruppen durchführten. Abschließend aß die gesamte Gruppe in einer Pizzeria zu Mittag und ließ die Exkursion entspannt ausklingen.

Resümee:  Insgesamt lässt sich sagen, dass die Exkursion ans CERN für alle Beteiligten eine neue und gute Erfahrung gewesen ist. Wir haben viel Interessantes,  aber auch Kompliziertes dazugelernt, mit dem sich einige von uns in Zukunft näher beschäftigen möchten. Wenn das CERN-Modul in einigen Jahren erneut angeboten wird, können wir jedem nur wärmstens empfehlen, sich dafür anzumelden. Es ist eine einmalige Erfahrung und auch eine seltene Möglichkeit, durch hochinteressante Vorträge und Experimente, die Teilchenphysik näher kennenzulernen.                                 

Markus und Flo 7C

Hier gehts zum Video.

Die Delegierten 2018

Modell-UNO Wien vom 26.-28.2.2018 –
SchulschiffschülerInnen lassen sich auf ein Abenteuer ein.

Die UNO wird bei ganz komplexen Fragen und Problemen herangezogen. Wie Entscheidungen getroffen werden, welche Lösungen von globalen Problemen können gefunden werden, wie verlaufen Verhandlungsprozesse, wie wird ein Konsens gefunden, wo und wann darf sich die UNO einmischen.

Genau das erfahren politisch interessierte Schülerinnen und Schüler bei der Modell UNO. Sie sind die Akteure, die als Delegierte für die Interessen ihrer Länder sprechen. Hier werden internationale Krisen diskutiert, globale Probleme verhandelt und für verschiedenste Problemfälle Lösungswege gesucht. Am Ende werden Resolutionen, dem Beispiel einer UNO-Resolution entsprechend, verfasst.
Durch das Planspiel wird der Blickwinkel auf internationale Verhandlungen sowie die Politik verändert. Klar wird durch diese Entscheidungsprozesse, dass es keine einfachen Lösungen für globale Probleme gibt.

Durch diese Teilnahme an der Modell-UNO unterstreichen die Jugendlichen ihr Interesse und ihren Willen zur Einbringung als Zivilgesellschaft in politische Prozesse. Neben dem Fachwissen erfahren die Jugendlichen, wie wichtig Zusammenarbeit, das Verstehen und Kennenlernen anderer Kulturen und intensive Kommunikation sind. So erhalten sie ein Gefühl für die „Eine Welt“!

Die heuer von den SchülerInnen gewählten Themen waren:

Thema                     
Delegierte/    
Delegierter aus
Schüler/Schülerin            Delegierte/     
Delegierter aus
Schüler/Schülerin   
Koreakonflikt Nordkorea Mayrhofer Theresa 6A    
Folter Türkei Resinger Leonhard (6A    
Dekolonialisation Portugal Moormann Lena 7A Neuseeland Teshome Lydia 7A 
Organhandel Mauretanien Fleischmann Miriam 6A Algerien Mellert Rafael 6C
Wilderei Vietnam Holzapfel Niklas 6C     
Digitalisierung Thailand Marth Daniel 6C    
Frauenquote ILO Hartmann Jennifer 6C    

Text und Fotos: Maga Ulrike Bär

Die Finalistinnen (von links): Najwa Hamdi, 4g (Arabisch/Deutsch), Joyce Hoang, 6d (Vietnamesisch/Deutsch), Michelle Pöltl, 6a (Visaya/Deutsch)

Wieder Erfolg unserer Schülerinnen beim mehrsprachigen Redewettbewerb „SAG’S MULTI“

Am diesjährigen 9. mehrsprachigen Redewettbewerb „SAG’S MULTI“, der vom Verein Wirtschaft für Integration veranstaltet wird, nahmen 592 Jugendliche der 7. – 13. Schulstufe  aus 157 Schulen aus allen Bundesländern teil. 407 Mädchen und 185 Burschen sprachen in insgesamt 53 Sprachen und Deutsch zum Leitthema „Dafür lohnt es sich zu leben.“

Zehn SchülerInnen des Schulschiffs beeindruckten die mehrsprachige Jury und das Publikum mit ihren eigenständigen Gedanken, ihrer Selbstsicherheit und ihrem hohen Sprachniveau in zwei Sprachen. Drei unserer Schülerinnen schafften den Sprung ins Finale unter die besten 136 RednerInnen Österreichs:
Najwa Hamdi, 4g (Arabisch/Deutsch), Michelle Pöltl, 6a (Visaya/Deutsch), Joyce Hoang, 6d (Vietnamesisch/Deutsch).

In Anwesenheit von Herrn Direktor Schwarz wurden am 12. März  im Wiener Rathaus Michelle Pöltl und Joyce Hoang als zwei der insgesamt 19 PreisträgerInnen ausgezeichnet.

Neben einem Pokal gewannen unsere Schülerinnen Büchergutscheine und eine Reise mit den weiteren GewinnerInnen nach Andalusien im Juni. Außerdem werden sie von Bundespräsident Van der Bellen empfangen werden, der sich an alle FinalistInnen  in einer Videobotschaft wandte:

Abschließend forderte er die Jugendlichen auf, Augen und Ohren offen zu halten, sich Gedanken zu machen und den Widerstand gegenüber den einfachen Antworten zu stärken, denn „das Leben ist nicht schwarz-weiß.“

Im Anschluss an den Festakt feierten die SchülerInnen mit ihren Familien und LehrerInnen gemeinsam die wiederum erfolgreiche Teilnahme an SAG’S MULTI.


Kontaktperson: Maria Marizzi                            

www.sagsmulti.at

Andreas Peham vor einer Tafel

 

Ein würdiger Abschluss des Kurses Rechtspopulismus

Andreas Peham, Mitarbeiter im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), referierte am 29.01.2018 am Schulschiff zur Entwicklung des Rechtsextremismus in Österreich. Dabei konstatierte er beunruhigende Entwicklungen in der Rechtsextremenszene, die auch vor dem österreichischen Parlament nicht Halt machen würden. Gerade in der aktuellen Regierungspartei FPÖ sei der Anteil an (deutsch-)nationalen Burschenschaftern so hoch wie nie zuvor. Peham analysierte außerdem die österreichische Judikatur in Hinblick auf das Verbotsgesetz und klärte die Anwesenden über die Unterschiede zwischen legalen und illegalen bzw. populistischen und radikalen Gruppierungen auf.

Zur Person: Der Rechtsextremismusexperte Peham, geboren 1967, publizierte einige Jahre unter dem Decknamen Heribert Schiedel und schleuste sich für seine Forschungsarbeiten längere Zeit in die Naziszene ein.

 

Bildanhang: Veröffentlichung von Andreas Peham

Powered by mod LCA